Das Führungsverhalten ist nach wie vor der entscheidende Faktor, wenn es um Motivation geht. Doch das verkennen viele Firmen. Sie greifen lieber zu „Dopingmitteln“: Prämien, Incentives, … Die dadurch verursachten Motivationsschübe sind aber meist nur von kurzer Dauer, sofern sie überhaupt Wirkung entfalten. Was motiviert Menschen wirklich? Wie wird Mitarbeitermotivation im betrieblichen Alltag zur Routine? Antworten darauf liefert Michael Hübler in seinem neuen Buch. Damit aus dem „Frust am Job“ wieder „Lust auf Arbeit“ wird, müssen die Maßnahmen auf die Ursachen zugeschnitten werden. Im Fokus stehen sieben Haltungen, die Führungskräften helfen, aus der Demotivationsfalle des Motivieren-Müssens herauszukommen. Dazu gehören zum Beispiel lösungsorientierter Optimismus, Transparenz und Authentizität, aber auch Respekt und Demut. Fazit: Das Buch zeigt die Zusammenhänge von Motivation und Demotivation auf und gibt Tipps, wie mehr Mitbestimmung und Leistung möglich sind. Es empfiehlt sich für alle, die im Berufsleben „mehr Demokratie wagen“ und echte Motivation fördern wollen.
Ich bin meistens firmenintern im Rahmen von Führungs-Curricula, „Standard“-Seminaren (u.a. Gesprächsführung, Führungs-Basiswissen, Umgang mit Dauerbelastungen, Umgang mit Konflikten im Team, Wertschätzende Führung oder Zusammenarbeit auf Distanz) oder Teamentwicklungen unterwegs, aber ab und an auch in offenen Seminaren anzutreffen:
In unserer heutigen aufgeheizten und polarisierten Zeit reicht es nicht mehr aus, mit Argumenten zu jonglieren. Es braucht stattdessen ein tieferes Verständnis füreinander, um Konflikte zu vermeiden oder zu schlichten.
Die Basis dieses tieferen Verständnisses sind emotionale Kompetenzen, namentlich unsere Intuition, Selbstwahrnehmung, Empathie sowie das Erkennen emotionaler Anzeichen in Mimik, Körpersprache und Stimme.
Durch eine gute Menschenkenntnis erkennen Sie aufgrund unbewusster Äußerungen schneller die Bedenken Ihrer Mitarbeiter*innen, was dahinter steht und können so gezielt darauf eingehen. Konflikte werden elegant bereits im Anfangsstadium pariert. Und bestenfalls ergeben sich durch den Einsatz Ihrer neu erworbenen emotionalen Kompetenzen intensivere emotionale Bindungen.
Körpersprache und Mimiken lesen
„Ich bin enttäuscht. Die Beförderung hätte mir zugestanden.“
Eine emotional kompetente Wahrnehmung hilft uns dabei, Mitmenschen besser zu verstehen. Eine solche Art der Menschenkenntnis fußt weniger auf statischem physiognomischem Wissen, sondern auf dem dynamischen Wechselspiel zwischen der eigenen Intuition (Spiegelneurone) und der Wahrnehmung von Mimiken, Körperhaltungen und Gesten.
Intuition
„Das kann nicht dein Ernst sein!“
Verhandlungen, unzufriedene Kunden und dazu noch die eigene Unsicherheit. In vielerlei Situationen ist es enorm wichtig, schnell und intuitiv zu erkennen, was ein Kunde (Kollege, Klient, Patient oder der eigene Partner) gerade fühlt. Wenn Sie dies auch nur im Ansatz bemerken und respektvoll ansprechen, bauen Sie eine tragende Bindung zu Ihren Mitmenschen auf. Eine gute Bindung bzw. Beziehung ist der wichtigste Baustein für einen weiteren positiven Gesprächsverlauf. Zudem gibt es häufig kritische Momente, in denen Gespräche kippen können. Auf solche Momente angemessen zu reagieren ist wichtig, um ein Gespräch am laufen zu halten oder Schlimmeres zu verhindern.
In meinen Trainings lernen Sie, Zeichen in Mimik, Körpersprache und Stimme zu deuten, um zu erkennen, was Ihr Gegenüber gerade empfindet. Diese Erkenntnisse werden in meinen Seminaren direkt mit Hilfe intuitiver und gesprächstechnischer Methoden in die Praxis umgesetzt, um Ihre Dialogfähigkeit nachhaltig zu schärfen. Um die Gefühle von Kunden oder Kollegen zu erkennen gibt es zwei Zugänge: einen intuitiven und einen wissenschaftlichen. Der intuitive kann uns täuschen, während der wissenschaftliche oft zu langsam ist bzw. einiges an Erfahrung und Übung benötigt. Ein gemeinsames Zusammenspiel dieser beiden Methoden ist daher ideal, um die jeweiligen Vorteile zu nutzen und die Nachteile zu begrenzen. Meine Seminare zum Thema Menschenkenntnis vermitteln Ihnen das nötige Wissen, Emotionen gezielt zu erkennen, gehen jedoch auch auf die Kompetenz ein, Gefühle intuitiv zu erspüren, um einen Blick hinter die Fassade Ihrer Mitmenschen zu erhaschen und so an Ihrer Menschenkenntnis zu arbeiten. Sinn und Zweck des emotionalen Erkennens ist die Erhöhung der eigenen emotionalen Kompetenz in Konfliktfällen sowie die Erhöhung der Bindung von Kunden oder Kollegen.
Wahrnehmungsbrillen
Dazu ist es hilfreich, sich ergänzend mit Motivations- und Persönlichkeitstheorien als Wahrnehmungs- und Interaktionsbrillen zu beschäftigen:
Neurobiologische Motivlandkartenzeigen uns, welche Motive, Bedürfnisse und Interessen hinter Emotionen und Handlungen stehen.
Die Big Five der Persönlichkeit zeigen uns die spezifischen Eigenarten von Menschen und weisen uns auf Konfliktpotentiale hin.
Das Enneagrammzeigt uns verschiedene Verhaltensweisen (machen, sich kümmern, kreativ sein, leiden, forschen, kämpfen, optimistisch sein, entscheiden, gelassen bleiben) und worin Konfliktpotentiale und Gemeinsamkeiten liegen.
Mit Übungen aus dem Improtheater (Hoch und Tief-Status, 4 Elemente) und der Transaktionsanalyse (Dramadreieck) werden Beziehungs-Dynamiken anschaulich greif- und erfahrbar.
Die Arbeit verdichtet sich. Mitarbeiter*innen sind unzufrieden. Führungskräfte fühlen sich zerrieben zwischen den Hierarchieebenen. Die Organisationsstrukturen sind verkrustet. Veränderungen greifen nicht so schnell wie gewünscht ist. Das gegenseitige Vertrauen bekam einen Knacks. Der Informationsaustausch ist zäh. Die Generationen Y und Z wollen eingebunden werden. Individualität und Fluktuation nehmen zu und die Mitarbeiterbindung ab. Die Autobahnen am Speckgürtel der Großstädte sind verdichtet. Die S-Bahn ist voll. Und an eine gute Lebensbalance ist kaum zu denken.
New Work zwischen Agilität, Menschlichkeit, Mitbestimmung und Digitalisierung
New Work ist das Bestreben, Mitarbeiter*innen einen Arbeitsplatz zu bieten, an dem sie gerne arbeiten, was zu einer Erhöhung der Zufriedenheit, Leistung und Mitarbeiterbindung und letztlich auch Kundenbindung führt. Die Agilität kommt den Kund*innen zugute, Autonomie und Mitbestimmung den Mitarbeiter*innen, diese sind daraufhin motivierter, was dem Unternehmen hilft. Die Digitalisierung fördert, clever eingesetzt, schnelle Entscheidungen und wirkt sich zudem als Entlastung für Umwelt und Nervenkostüm der Mitarbeiter*innen aus.
So vielfältig die Verknüpfungen sind, so verschieden sind auch meine New Work-Ansatzpunkte für agital-menschlich-demokratische Teambildungen, Veränderungen und Organisationsentwicklungen:
Ein New Work Mindset für Führungskräfte: Als Basis von New Work ist ein positives Führungs-Mindset zur Förderung der Autonomie und Mitbestimmung der Mitarbeiter:innen unerlässlich.
New Work als Digital Work: Für manche meiner Auftraggeber bedeutet New Work v.a. eine Zusammenarbeit auf virtuelle Distanz. Klar können Sie mich auch dazu buchen. Oder einfach die Schnäppchen-Variante als Online-Kurs (externer Link) wählen. Nach über 100 Teilnehmer*innen und einer Bewertung von 4.3 (von 5) ist das sicherlich ein guter Einstieg.
Mitbestimmung und Partizipation: Auf dem Weg zu einem kooperativ-agilen Team (online oder offline) bietet sich das 4R-Framework an: Rollen, Richtlinien, Regeln und Rituale. Details unter: Agil-demokratische Teams mit der 4R-Methode
Herzlich Willkommen auf den Seiten des Mediators, Coach, Moderators, Beraters, Autors und Trainers Michael Hübler.
Für Führungskräfte
Um in einer polarisierten Welt zwischen Dauer-Belastungen, Multi-Krisen und unvereinbar scheinender Meinungen in der Belegschaft gleichzeitig kompetent Führungsverantwortung zu übernehmen & die Bindung der Mitarbeiter*innen zu erhalten, reichen die klassischen Managementinstrumente nicht mehr aus. Vielmehr brauchen Führungskräfte ….
Klare Haltungen
Wer in komplexen Kontexten führt, sollte klären, welche Entscheidungen eine Führungskraft zu treffen hat und welche das Team übernimmt. Dazu brauchen erfolgreiche Führungskräfte das Vertrauen in die Kompetenzen ihrer Mitarbeiter*innen, einen realistischen Optimismus in Prozesse, die Hoffnung (externer Link) auf bessere Zeiten sowie die Achtsamkeit, sich nicht in hyperagil getroffenen Entscheidungen zu verzetteln. Moderne Führungskräfte lenken indirekt, indem sie Atmosphären positiv gestalten, Rahmenbedingungen abstecken und das Selbstmanagement ihrer Mitarbeiter*innen fördern, anstatt alleine zu bestimmen, wo es lang geht. Dazu hätten sie heutzutage weder die Zeit, noch den Zugriff, insbesondere wenn wir an virtuelle Teams denken. All das erfordert Klarheit, Geduld und Beharrlichkeit.
Komplexitätsreduktion beginnt mit klarer und ehrlicher Kommunikation
Bei all dem sollten Führungskräfte jenseits hemmender Kommunikations- und Feedbackregeln zu einer klaren, direkten und gerne auch humorvollen Führung zurückkehren. Letztlich findet Führung mit Menschen statt. Und was rettet uns am Ende durch die größte Krise? Die Tragfähigkeit der Beziehungen, in deren Zentrum ehrliche Gespräche stattfinden.
Es erscheint banal. Aber nur, wenn Führungskräfte echt und authentisch in Konflikte gehen, Probleme offen ansprechen und Krisen demokratisch, hoffnungs- und humorvoll meistern – gerade in Zeiten, in denen viele Teams unterbesetzt und dauerbelastet sind – lassen sich auch Erfolge feiern und Mitarbeiter*innen binden.
Das Schlagwort zu dieser alt-neuen Art zu Führen lautet New Work: Menschlich, demokratisch, agil (externer Link). Auch wenn New Work mittlerweile in vielen Unternehmen zu einer leeren Hülle wurde, ist der Gedanke dahinter immer noch richtig, sofern New Work nicht zur Wohlfühloase verkommt.
Für Personalentwickler*innen, KMUs und Firmenchef*innen
Als Mediator, Coach, Moderator, Facilitator und langjähriger Dialog-, Konfliktmanagement- und Verhandlungs-Experte finden Sie in mir den geeigneten Sparringpartner für Ihre Seminare, Großgruppenmoderationen, Teambildungen, Train-the-Trainer-Seminare, Mitarbeiterbefragungsaufarbeitungen (solche Wörter gibt es wohl nur im Deutschen) oder Organisationsentwicklungen. Als Mediator stehe ich Ihnen in Präsenz im Großraum Nürnberg, Fürth und Erlangen, sowie mit einem speziellen Online-Shuttle-Mediations-Konzept auch auf weitere Entfernungen zur Verfügung. Coachings sind online ohnehin sehr gut möglich. Auch in Moderationen oder Teamtagen, in denen unklar ist, ob nicht doch Konflikte auftauchen, können Sie sicher sein, dass ich Sie und Ihre Teams durch aufkommende Unstimmigkeiten strukturiert und sicher hindurch steuere.
Als Trainer freue ich mich über die Aha-Momente meiner Seminarteilnehmer*innen. Als Mediator freue ich mich über Versöhnungen oder wenigstens klare Regelungen, auch wenn nicht jeder Konflikt so gelöst werden kann, wie sich das die Teilnehmer*innen zu Beginn wünschen.
Detaillierte Informationen und Referenzen finden Sie in meinem Trainer-Profil oder mit Verlinkungen in meinem alternativen Wikipedia-Artikel.
Auch wenn Wikipedia mir einen eigenen Artikel verweigert, weil ich nicht bedeutend genug für die Welt bin 😥, weiß wenigstens Chatgpt eine ganze Menge über mich, was Sie selbst mit dem Satz testen können:“Was zeichnet den Führungstrainer, Autor und Mediator Michael Hübler aus?“
Als Mediator durfte ich vor einigen Jahren eine halb-geskriptete Mediation leiten, die es hier (externer Link) zu bestaunen gibt.
Wenn Sie sich jetzt denken „Klingt ja interessant, aber gute Trainer*innen gibt es viele …“
Als One-Man-Show gibt es bei mir keine Seminare und keine Beratung von der Stange. Jedes Skript wird individuell angepasst. Jeden Workshop spreche ich individuell mit meinen Kund*innen ab, damit Sie die perfekten Impulse für Ihre Weiterentwicklung bekommen. Auch wenn sich in Verhandlungen die berühmte letzte Frage um den Preis dreht, geht es in Wirklichkeit doch um die gut investierte Zeit Ihrer Mitarbeiter*innen. Und nach 20 Jahren Trainingstätigkeit weiß ich ziemlich genau, welche Inhalte und Übungen zu echten nachhaltigen Erkenntnissen führen. Der Weg dahin führt bei mir nicht selten über erlebnispädagogische, gestalterische oder Improtheater-Übungen, damit der Erkenntnistransfer direkt im Seminar stattfindet. Selbst Teilnehmer*innen, die Rollenspielen kritisch gegenüberstehen (was ich absolut verstehe), mussten später zugeben, dass mein Seminar Spaß machte. Das Lernen findet nebenher statt und so sollte es meiner Meinung nach auch sein.
Wenn ich Sie neugierig machen konnte, stöbern Sie doch noch ein wenig auf meinem Blog zu ihrem Lieblingsthema. Das ist vollkommen gratis 😉.
Ebenfalls gratis ist ein Kennenlerngespräch mit mir, gerne per Video. Ich freue mich auf Sie: info@huebler.de
Hoffnung statt Krise – Führen statt Aushalten
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