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Themen-Monate als Seminar- und Coaching-Angebot

Corona verändert nicht nur die Welt, sondern auch die Seminarlandschaft. Wie also könnten Seminare der Zukunft aussehen? Welche Medien sollten auf welche Weise eingesetzt werden? Wie kommt genau das Wissen, das Teilnehmer*innen benötigen an den Mann oder die Frau?

Eine intensive Beschäftigung mit diesem Thema führte mich auf drei zentrale Probleme traditioneller Präsenz-Seminare, Podcasts oder Online-Seminare.

1. Das Top-down-Problem

Seminarleiter*innen teilen ihren Teilnehmer*innen ihr Wissen mit. Dies funktioniert in Seminaren mit einer hohen Wissensdifferenz zwischen Seminarleitung und Teilnehmer*innen. Entweder handelt es sich bei den Teilnehmer*innen um Anfänger in einem Thema, beispielsweise neue Führungskräfte, oder es handelt sich um ein Spezialthema, beispielsweise Neuroleadership, Verhandlungsführung für Profis oder Gesichter lesen. Bei den meisten Themen wissen jedoch viele Teilnehmer*innen bereits einiges zum Thema, sodass es immer wieder zu Überschneidungen des Wissens und damit Langeweile führt. Dies gilt logischerweise nicht nur für Seminare, sondern erst recht für Filme oder Podcasts auf bekannten digitalen Plattformen.

2. Das Problem der Dezentralisierung

In der Regel gebe ich Inhouse-Seminare. Da diese zentral organisiert sind, finden sich meist genügend Personen für ein Seminar. Wird jedoch ein Seminar aus einem Netzwerk heraus organisiert finden sich dort Schweizer mit Hamburgern, was letztlich fast nur online organisiert werden kann. Online wiederum ergibt sich nicht die gleiche Atmosphäre wie in Präsenz.

3. Das Zeit-Problem

Die Zeit ist knapp bemessen. Das war schon immer so, gilt jedoch aktuell umso mehr. Erst recht in Krisenzeiten. Ein Zwei-Tages-Seminar lässt sich ebenso schwer durchführen wie ein Curriculum aus mehreren kleinen Seminareinheiten über mehrere Wochen hinweg. Fallen jedoch Seminare aus, ist dies für alle Beteiligten frustrierend.

Die Lösung aus diesen drei Problemen lautet

  1. Flexibilisierung von Zeit und Raum: Die Digitalisierung bietet uns nicht nur die Möglichkeit, jederzeit und an jedem Ort zu lernen. Sie bietet uns auch diverse Tools wie Videokonferenzen, Chatrooms, kollaborative Mindmaps oder Expert-Talks, die jederzeit und an jedem Ort angehört werden können.
  2. Umkehr der Themenauswahl: Warum soll der Trainer bestimmen, was Sie lernen wollen, wenn Sie selbst am besten wissen, welches Wissen Ihnen fehlt.

Mein Angebot an Sie:

  • Ich gebe monatlich einen Themenkomplex aus meinem Seminarspektrum vor, beispielsweise Achtsamkeit, Work Life Balance, Agiles Führen, Positives Führen, Umgang mit Krisen und Veränderungen, Neuroleadership, Führung mit Humor oder Führung auf Distanz. Für ein Online-Training eignen sich v.a. reflexive Themen. Kommunikative Themen sind hingegen schwerer umzusetzen.
  • Sie melden sich für einen Monat bzw. ein Thema an.
  • Selbst wenn sich nur wenige Personen anmelden, ist es möglich das „Seminar“ durchzuführen.
  • Wir treffen uns für einen kurzen Input und ein erstes Treffen auf einem Videokonferenz-Tool.
  • Ich lade Sie auf eine geschützte Online-Plattform ein, bspw. Slack. Dort stellen Sie Ihre Fragen zu dem Thema und gehen bereits so in Austausch mit den anderen Seminarteilnehmer*innen.
  • Ich erstelle auf der Basis Ihrer Fragen wöchentlich einen gezielten Wissens-Podcast als Input zum Thema des Monats, inklusive einiger Reflexionsfragen. Der Podcast lässt sich abrufen, wann immer Sie Zeit und Muße haben.
  • Bei konkreten Fragen bin ich per eMail oder Telefon verfügbar.
  • Wir treffen uns am Ende des Monats für einen Austausch auf einem Videokonferenz-Tool, bspw. Big Blue Button. Die Dauer des Treffens orientiert sich am Bedarf und der Teilnehmerzahl und liegt bei 1-2 Stunden.

Kosten:

Ein Themen-Monat kostet Sie aktuell 100 € (zzgl. MWSt.).

Wenn diese Art des Seminars für Sie interessant ist, trage ich Sie gerne in eine Interessentenliste ein und informiere Sie monatlich über die aktuellen Themen: info@m-huebler.de

Die kommenden Themen lauten:

März: Welche Rolle spielen Führungskräfte im Umgang mit Krisen und Veränderungen?

April: Positive Führung: Was macht eine gute Führung aus?

Weitere Themen ab Mai gerne auf Anfrage.

Hybrides Coaching als Zukunftsmodell

Corona hat unsere Einstellung zur digitalen Lehr- und Lernsituationen verändert. Während zu Beginn der Pandemie viel Skepsis auch bezüglich digitalen Coachings vorhanden war, gibt es nun, beinahe zwei Jahre später Erfahrungen, die nahelegen, wie analoge und digitale Coachingsettings sich ideal ergänzen können. Die Vorteile analoger Coachings sind bekannt, insbesondere wenn es um den Aufbau eines Vertrauensverhältnisses geht. Schauen wir uns daher gleich die Vorteile digitaler Settings an.

Vorteile digitaler Coachings

Der Faktor Zeit:

  • Digitale Coachings können flexibiler und spontaner stattfinden. Das erleichtert ein „Coaching on the Job“.
  • Auch kürzere Intervalle sind möglich und damit leichter im Arbeitsalltag unterzubringen. Beides schafft eine größere Nachhaltigkeit.

Der Faktor Raum:

  • Coachingtermine werden manchmal abgesagt, weil eine Dienstreise dazwischen kommt.
  • In Corona-Zeiten kamen Sicherheitsbestimmungen vor Ort dazu.
  • Oder ein Mitarbeiter befindet sich im Homeoffice und kann sich dort aufgrund seiner Familiensituation nicht für mehrere Stunden loseisen. Eine digitale Stunde wäre jedoch möglich.
  • Zudem können Coaches ihre Coachees im Unternehmen mittels Shadowing digital begleiten, was für manche Mitarbeiter:innen angenehmer als in Präsenz ist. Damit entsteht eine größere Lebensweltorientierung.
  • Bei Gruppencoachings ist es außerdem leichter, alle an einen „Bildschirm“ zu bekommen.

Der Faktor Geld:

  • Digitale Coachings preisgünstiger und zeitsparender und damit auch für mehrere Personen im Unternehmen verfügbar.

Der Faktor Technik

  • Viele Coachingstools funktionieren in Präsenz besser. Andere können dafür umso leichter genutzt werden. Es ist erstaunlich, wie schnell beispielsweise eine Gruppenmindmap digital entsteht. Auch digitale Aufzeichnungen zur Aufarbeitung können genutzt werden.

Hybrides Coaching in der Praxis

Ein Coaching besteht grob aus fünf Phasen:

  1. Die Auftrags- und Themenklärung kann digital oder in Präsenz stattfinden. Bislang passiert dies normalerweise per Telefon, um zu klären, ob ein Auftrag übernommen werden kann. Per Videotelefonie kann bereits hier tiefer eingestiegen werden. Ich persönlich arbeite bei mehreren Themen gerne mit Moderationskarten. In einer digitalen Version kann auch ein digitales Whiteboard oder eine Mindmap eingesetzt werden.
  2. Der Bindungsaufbau entsteht besser in Präsenz durch die gemeinsame Arbeit an den Themen.
  3. Weiterentwicklung des Coachees durch Bearbeitung der Themen mit passenden Methoden: In Präsenzsettings kommen bekannte Methoden zum Einsatz, bspw. systemische Aufstellungen mit Holzfiguren oder an der Flipchart. Manche Präsenztools lassen sich auch in digitalen Settings gut einsetzen. Ich habe gute Erfahrungen mit Entspannungsübungen oder mentalen Simulationen zur Entscheidungsfindung aus der hypnosystemischen Arbeit gemacht, die digital sogar teils besser angenommen werden als vor Ort, vermutlich weil die Coachees sich in ihrer eigenen Umgebung besser entspannen können als in einer fremden Praxis. Auch die Arbeit mit Fragen, Skalen, bspw. „Wie gestresst sind Sie auf einer Skala von 1-10?“ oder mit Bildkarten ist digital gut möglich. Die Grundregel lautet: Selbstreflexive Themen lassen sich gut per Distanz coachen. Kommunikative Themen, bspw. der eigene Auftritt, Rhetorik, Körpersprache oder Konflikte lassen sich besser in Präsenz coachen.
  4. Transfer in den Alltag: Hier schlägt die große Stunde des Digitalen. Während in Präsenz der Coach lediglich die Möglichkeit hat Aufträge zu erteilen, bspw. auf die eigene Wahrnehmung oder Körpersprache in einer kritischen Situation im Alltag zu achten, bietet sich nun die Chance, einer flexiblen, digitalen Begleitung. Der Coachee könnte sich also vor einer Situation einen Rat einholen oder die Situation sozusagen brühwarm aufarbeiten, insbesondere wenn ein Präsenztermin nicht so schnell zustande kommen kann. Theoretisch wäre es auch möglich, den Coachee mittels Shadowing digital zu begleiten. Dies muss jedoch mit betroffenen Kolleg:innen gut abgesprochen sein.
  5. Reflexion und Nacharbeit: Reflexionen können auch digital gut bearbeitet werden, bspw. mit Hilfe von Fragebögen. Als Coach finde ich es seltsam, neben jemandem zu sitzen, der einen Reflexionsbogen ausfüllt. Dies digital auszulagern ist in jedem Fall hilfreich. Sollte es sich um ein abschließendes Reflexionsgespräch handeln, ist es sinnvoll, die in Präsenz stattfinden zu lassen.

Sonderfall Gruppencoachings

Aufgrund der hohen Anforderungen an Körpersprache und systemische Dynamiken ist in Gruppencoachings oder Teambildungen Präsenz immer noch zu bevorzugen. Dennoch können auch hier digitale Settings unterstützend sein, bspw. weil es aktuell nicht anders möglich ist, alle Teilnehmer:innen zusammen zu bringen. Hierzu gibt es bereits gute Erfahrungswerte, den Teilnehmer:innen ähnlich wie in Aufstellungen Rollen zuzuteilen und die restlichen Teilnehmer:innen auf stumm zu schalten und ihre Bilder auszuschalten. An einem Beispiel:

In einem Unternehmen gibt es zwei Teams, die räumlich weit getrennt voneinander arbeiten. Frau Mozart überlegt sich einen Antrag zu stellen, um das Team zu wechseln. Sie hängt an den Kolleg:innen, das andere Team bearbeitet jedoch für sie interessantere Aufgabengebiete. Da ihr aktuelles Team betroffen ist möchte Sie dieses Thema nicht alleine klären und wählt Herrn Wagner entsprechend der systemischen Aufstellung des Tetralemmas für das Eine aus, Frau Bruckner für das Andere, Herrn Schumann für einen Kompromiss, Frau Mahler für Ihre Bedürfnisse und Interessen und Herrn Weber für freie Assoziationen. Alle anderen stellen ihre Mikrofone auf stumm und schalten ihre Videokamera aus. Nun befragt sie die 5 Personen, bspw: Welche Möglichkeiten habe ich?

Herr Wagner sagt: Du kannst in Team A bleiben. Das hätte folgende Vorteile: Du magst die Kolleg:innen. Du weißt was du kannst. Usw.

Frau Bruckner meint: Im Team B gibt es den Reiz des Neuen. Evtl. ist es auch karriereförderlich.

Herr Schumann sagt: Du bleibst in Team A, aber versuchst, im Rahmen deiner Arbeit für dich spannendere Aufgaben zu übernehmen.

Frau Mahler fragt sich, was ihr selbst wichtiger wäre? Bindungen oder Spannung und Karriere? Worum geht es eigentlich im Leben? Was macht mich glücklich und zufrieden?

Herr Weber assoziiert zu dem, was er bislang gehört hat folgende Begriffe: Kontakthaltung, Austausch, Testphase, usw.

Nach einer ersten Statementrunde darf Frau Mozart den 4 Kolleg:innen weitere Fragen stellen.

Dieses Beispiel soll stellvertretend für viele systemische Strukturaufstellungen stehen, die sich gut digital anwenden lassen. Sie können bspw. die PMI-Methode oder in einem Projekt Status Quo, Ziele, Hindernisse und Ressourcen aufstellen.

Themenfokussiertes Coaching in Krisenzeiten

Der Bedarf an Unterstützung in Krisenzeiten ist enorm. Dies legen aktuelle Zahlen von Online-Bildungsanbietern wie bspw. Udemy nahe. Gleichzeitig erlauben Krisen kaum, ein Seminar zum Thema Stressmanagement oder Führung in Krisenzeiten zu besuchen. Fachausbildungen gehen weiter. Softskilltrainings jedoch nicht. Zudem berichten Mitarbeiter zwar von einem erhöhten Stresslevel durch die Arbeit im Homeoffice. Wünschen sich jedoch lieber einen Algorithmus als wertneutralen Berater als ihre eigene Führungskraft als Seelsorger. Aus meiner Erfahrung als Führungstrainer wird mir die Rolle als Seelsorger nicht selten von Teamleitungen berichtet. Das ist also nichts neues. Dennoch, noch dazu auf Distanz, in der Krise offensichtlich schwer umzusetzen.

Es gibt folglich einen enormen Bedarf an neutraler Unterstützung, bei einer gleichzeitig kaum vorhandenen Zeit und Energie. Wenn wir davon ausgehen, dass Beratungsalgorithmen noch nicht soweit sind, dass sie wirklich flexibel auf die Sorgen der Mitarbeiter eingehen können, sollten sich Trainer und Coaches etwas einfallen lassen, um dem gerecht zu werden:

  1. Der Faktor Zeit: Führungscoachings dauern in der Regel 1-1,5 Stunden. Soviel Zeit ist aktuell nicht vorhanden. Es braucht folglich kürzere Einheiten.
  2. Inhalte: Coachings dienen normalerweise sowohl der Lösung von Problemen, als auch der Weiterentwicklung der Klient:innen. Aktuell kann es nur um die Lösung von Problemen gehen. Dazu wäre es wichtig (siehe den Faktor Zeit), bereits klare Themen im Portfolio zu präsentieren: Geht es um:
  • die Durchführung virtueller Mitarbeitergespräche und Meetings,
  • die Fallstricke einer virtuellen Kommunikation,
  • die Vermittlung von Hiobsbotschaften,
  • wertschätzende Kündigungen,
  • schnelle, agile Reaktionen in der Krise,
  • die Motivation der Mitarbeiter:innen über Durststrecken hinweg,
  • die Erhaltung des Teamgeistes in der Krise,
  • das Selbstmanagement und die Resilienz der Mitarbeiter:innen im Homeoffice
  • oder den Umgang mit Sorgen und Ängsten bei sich selbst und den Mitarbeiter:innen.

Solche Vorstrukturierungen fördern einen schnellen Einstieg in das Coaching.

  1. Distanz: Ein Coaching auf Distanz war früher undenkbar. Heute ist es möglich, auch per Video genügend Nähe herzustellen, um Probleme intensiv zu besprechen. Mehr noch: Die Distanz ermöglicht es manchen Menschen sogar freier zu sprechen als vor Ort. Diese Mischung aus Nähe und Distanz kommt einem themenfokussierten Coaching zusätzlich entgegen.

Rufen Sie mich an oder mailen mir, wenn Sie Bedarf an einem themenfokussierten Coaching haben. Gerne schicke ich Ihnen vorab ein 20-25 minütiges Audiobook zu Ihrem spezifischen Krisenthema zu. Im Anschluss klären wir kurz und knapp, wie Sie persönlich am besten die aktuellen Herausforderungen meistern.

Audio-Coaching, der Hybrid zwischen Wissensvermittlung und Persönlichkeitsentwicklung

Was bedeutet Audio-Coaching?

Audio-Coaching ist ein Hybrid aus speziell auf Sie zuschnittene Wissens-Audiobooks und regelmäßigen Coaching-Terminen.

Wie lautet mein konkretes Angebot für Sie?

  1. Fragebogen: Als erstes bekommen Sie einen kurzen Fragebogen von mir zur Einschätzung ihrer aktuellen Situation und Ihrer Erfahrungen als Führungskraft.
  2. Klärungsgespräch: Anschließend vereinbaren wir ein einstündiges Coaching-Gespräch zur vertiefenden Klärung Ihres Weiterentwicklungsbedarfs. Dieses Gespräch kann bei Kund:innen aus dem mittelfränkischen Großraum live stattfinden, für alle anderen per Telefon. Sollten Sie mit dem Audio-Coaching weitermachen, ist dieses Gespräch für Sie kostenfrei. Sollten Sie nach dem Gespräch merken, dass ein Audio-Coaching doch nichts für Sie ist, berechne ich Ihnen eine Schutzgebühr von 50€.
  3. Dreimonatiges Audio-Coaching: Nach einer Woche entscheiden Sie sich, ob Sie weitermachen wollen. Sollten Sie sich für des Audio-Coaching entscheiden, bekommen Sie ab dem nächsten Monat über ein Viertel-Jahr wöchentlich speziell für Ihre aktuelle Situation zugeschnittene etwa 20-minütige Audiobooks inklusive Reflexionsfragen und weiterführendem Material (Beispiele: Meine Persönlichkeit als Führungskraft, Ziele in die Praxis umsetzen, Sind meine Mitarbeiter am richtigen Platz? oder Kommunikationsgrundlagen). In der Standardversion schicken Sie mir eine E-Mail mit Ihren Wünschen für den nächsten Monat. In der Premiumvariante besprechen wir jeweils im Rahmen eines einstündigen Coaching-Gesprächs am Monatsende, welche Themen für Sie in der nächsten Zeit relevant sind. Nach drei Monaten klären wir in einem Abschlussgespräch, wo Sie stehen und ob es noch einen weiteren Coaching-Bedarf gibt. Ab da ist es möglich, flexibel Wissens-Audiobooks zu ordern oder Coachingtermine zu vereinbaren.

Was kostet Sie ein Audio-Coaching?

Das Audio-Coaching kostet Sie in der Standardversion mit etwa fünf Stunden Audio-Material plus E-Mail-Kontakt 100 € für die drei Monate. In der Premiumversion mit zusätzlichen drei vertiefenden Coachingstunden 400 €.

Warum ist ein Lernen mittels Audiobooks sinnvoll?

  1. Parallelität: Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Lern-Videos im Internet. Wenn ich mir jedoch ein Video anschaue, bin ich absorbiert und kann keine Tätigkeiten parallel erledigen. Audiobooks lassen sich bequem neben Routinetätigkeiten in der Arbeit hören und sparen damit Zeit. Vieles, was ich dabei vielleicht sogar mehrmals höre, wandert zudem in mein Unterbewusstsein.
  2. Konzentration auf das Wesentliche: Lern-Videos lenken häufig vom Wesentlichen ab. Dabei stellt sich die Frage: Wollen wir lernen, wie sich jemand präsentiert und welchen Anzug er trägt? Oder wollen wir die wesentlichen Inhalte eines Themas verstehen? Konzentrieren wir uns auf das Hören, ohne visuell abgelenkt zu werden, können wir uns voll und ganz auf das fokussieren, was für uns wirklich wichtig ist.
  3. Emotionaler Zugang: Neurobiologisch betrachtet liegt das Hören näher an unserem Fühlen als das Sehen. Dies lässt sich an einem einfachen Beispiel verdeutlichen: Vermutlich haben Sie sich noch nie in einem Museum heulend von einem Bild zum nächsten gehangelt. Bilder sprechen uns eher kognitiv und nicht emotional an. Ein Musikstück kann uns wesentlich emotionaler ergreifen. Es kann uns zum Weinen bringen, uns abstoßen oder einen eiskalten Schauer den Rücken hinunter laufen lassen. Die Tonation einer Stimme kann uns Sicherheit vermitteln und beruhigen oder motivieren.
  4. Mehr Raum für die Persönlichkeit: Während wir vom Hören emotionaler ergriffen sind als vom Sehen hat dies auch mehr mit uns als Person zu tun. Während viele Menschen ein visuelles Lernen schnell langweilt, weil viele von uns mittlerweile durch die Digitalisierung visuell überreizt sind, lässt ein auditives Lernen Raum für die eigene Persönlichkeit. Während ich höre, kann ich mich selbst und meine Entwicklung vor meinem inneren Auge betrachten anstatt mir das vermeintliche Vorbild meiner Selbst anzusehen.

Welche Vorteile bietet Ihnen ein Audio-Coaching?

Youtube ist voller Umsonst-Videos und bei Udemy gibt es Lern-Videos ab zehn Euro. Wie bereits dargestellt beinhalten Onlinekurse jedoch Schattenseiten. Audiobooks gibt es ebenfalls einige. Und wer sich eine Flatrate bei Audible besorgt, zahlt 30 € für drei Monate. Das Problem liegt jedoch sowohl in der Zeit als auch in den persönlichen Bedürfnissen. Die großen Bestseller von Audible zielen auf ein Massenpublikum. Sprechen Sie jedoch auch Ihre ganz spezielle Situation an? Und haben Sie die Zeit, sich durch die Management-Besteller des WWW zu lesen?

Mein Audio-Coaching orientiert sich an Ihren speziellen Belangen und ist deshalb für Sie sofort in die Praxis umsetzbar. Die Wissens-Audiobooks handeln je nach Bedarf von der Entwicklung Ihrer Persönlichkeit als Führungskraft, beinhalten die Klassiker der Kommunikation, spezielle Gesprächsthemen wie Verhandlungsführung oder die Schlichtung von Konflikten bis hin zu Spezialthemen wie agiles Führen, Führung auf Distanz oder Kündigungsgespräche.

Ein Beispiel zum Thema „Respektvolle Führung in Krisenzeiten“ hören Sie hier.

In der Premiumversion bekommen Sie zudem aufbauend auf die Audiobooks einen Input in die Tiefe, der Sie wirklich weiterbringt. Das Audio-Coaching schlägt damit eine Brücke zwischen der Wissensvermittlung durch Audiobooks und der Persönlichkeitsentwicklung durch Coachings.

Welche Expertise können Sie erwarten?

Den Großteil der Audiobooks werde ich, ebenso wie die Coaching-Gespräche, persönlich abdecken. Als Focusing- und Sytemischer Coach, Mediator und Führungstrainer mit mittlerweile vierzehn Jahren Coaching-, Mediations-, Teambildungs- und Trainingserfahrung in den Bereichen Gesprächsführung, Konfliktmanagement, Verhandlungsführung, Projekt-, Zeit-, Stress- und Selbstmanagement, Neuroleadership, Menschenkenntnis, Körpersprache, Auftritt und Wirkung, Agiles Führen, Mediatives Führen, Führung auf Distanz, usw. kenne ich mich sowohl in Standard-Situationen für frische Führungskräfte als auch mit fortgeschrittenen Führungsthemen aus. Sollte es noch spezieller werden, verfüge ich über eine großes Netzwerk an Kolleg:innen, die Ihnen sicherlich mit Ihrer Expertise weiterhelfen werden.

Coachings

Meine Vorgehensweise in Coachings

Potentialanalysen, Entscheidungsfindungen, neue Ziele setzen, Umgang mit Belastungen und Konflikten im privaten oder beruflichen Kontext oder Karriereplanungen? Auch wenn die Themen oft sehr unterschiedlich sind, ist doch die Vorgehensweise als Coach meist ähnlich:

  • Sortierung und Klärung der Themen
  • Ziele formulieren
  • Ideensammlung zur Zielerreichung
  • Test der Strategien auf Stimmigkeit und Nachhaltigkeit
  • Entscheidung der weiteren Vorgehensweise

Coachingablauf

Je nach Thema hat sich ein Zyklus von 3-5 Sitzungen à eine Stunde bewährt. Dabei zeigt die Erfahrung, dass keine Entscheidung von Dauer ist, wenn wir nicht auch dem Unbewussten Raum geben. Business_und_Life_Coaching

Focusing und Systemisches Coaching

Auf der Grundlage meiner Weiterbildung in Focusing (Deutsches Ausbildungsinstitut für Focusing) sowie zum Systemischen Berater (Würzburger Institut für Systmisches Denken und Handeln) greife ich ebenso auf Elemente aus dem Zeitmanagement, auf systemische Strukturaufstellungen, auf die Arbeit mit dem inneren Team und natürlich auf das reichhaltige Wissen und umfassende Erfahrungen aus meinen Trainings zurück. Hier können Sie mein Methoden-Repertoire einsehen. Einen ersten Einblick in Focusing und systemisches Arbeiten bekommen Sie hier. Wie Focusing im Detail funktioniert erfahren Sie hier.

Das Bild können Sie auch durch einen Klick darauf und anschließend mit Strg. und + vergrößern. Rufen Sie mich an, wenn Sie sich angesprochen fühlen und vereinbaren einen Probetermin: 0911/7662641. Hier ein Beispiel für ein Coaching zum Thema Selbst-, Zeitmanagement und Arbeitsorganisation.