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Provokant-Agiles Führen und Neuroleadership

Provokant-Agiles Führen – Komplexität meistern mit Klarheit, Menschlichkeit, Flexibilität und Humor
Wie soll Führung in der Zukunft aussehen?

Wollen Sie weiterhin am Modell

„Wir setzen uns Jahresziele, von denen jeder weiß, dass sie weder motivierend sind, noch erreicht werden“

festhalten? Oder suchen Sie nach etwas Neuem?

Wir brauchen wieder mehr ehrliche Beziehungsarbeit!

In den letzten zehn Jahren durfte ich eine Vielzahl Führungskräfte kennen lernen, die eine Sehnsucht nach einfachen Führungsprinzipien und -stilen haben. Einfach im Sinne von: Direkt, authentisch, mutig, offensiv, ehrlich, menschlich, humorvoll  und lebendig. In einigen dieser jungen Führungskräfte blitzte auch ein provokanter Schalk in den Augen auf. Ohne Handbremse und Betriebsrat im Hinterkopf. Diese Sehnsucht brachte mich auf das Konzept „Provokante Führung“, das ich in meinem Buch (externer Link) „Provokantes Führen – Wie Sie Ihre Mitarbeiter aus der Reserve locken“ beschreibe.

Dieses Konzept eines authentischen Beziehungsmanagements betrachte ich als zentralen Kern agiler Führung. Je virtueller wir werden, desto bewusster, klarer, direkter und menschlicher sollten wir Beziehungen pflegen, um das Vertrauen zwischen Führungskraft und Mitarbeiter aufrecht zu erhalten.

Neuroleadership

Ergänzt werden meine Konzepte „Provokantes Führen“ (Seminarbeschreibung Provokantes Führen) und „Agiles Leadership“ (Seminarbeschreibung Agiles Führen oder als Vortrag: Agiles Führen) durch Erkenntnisse aus dem Neuroleadership.

Auf meiner Youtube-Seite oder der Seite meines Verlags finden Sie spannende Interviews rund um die Themen Provokantes Führen, Agiles Führen und Neuroleadership.

Oktober 2018 kommt zudem die Vorsetzung zu meinem Buch „Provokant, authentisch, agil“ zum Thema „Menschlich – demokratisch – agil“ (externer Link) heraus, in dem es um das systemische Rahmenkonzept und die Etablierung demokratisch-agiler New Work-Konzepte in Organisationen geht.

All diese Konzepte verfolgen das Ziel, stabiler und flexibler mit Komplexität und „besonderen“ Mitarbeitern umzugehen. Dazu braucht es die Selbststeuerungskompetenz der Mitarbeiter, und dazu wiederum ein transparent-authentisches Beziehungsmanagement mit mehr demokratischen Befugnissen und mehr Vertrauen auf beiden Seiten.

Zu wenig Streit macht krank – falsch zu streiten ebenso!

Zur Provokation gehört dazu, einen Streit in Kauf zu nehmen. Die übliche Lesart von Streit lautet: Ich habe recht und du nicht. Ich bestimme, du hast zu gehorchen. Wenn Führungskräfte in Mitarbeiterjahres(krampf)gesprächen Ziele vorgeben, die der Mitarbeiter umzusetzen hat, auch wenn er anderer Meinung ist, ist dies ein Zeichen für einen herkömmlichen Streit. Diese traditionellen Kämpfe machen jedoch ebenso krank wie einem Streit aus dem Weg zu gehen.

Streiten bedeutet allerdings auch, sich für etwas einzusetzen, das mir wichtig ist. Ich investiere Zeit und Energie in ein Projekt, das mir etwas bedeutet. Ich setze mich ehrlich mit anderen Sichtweisen auseinander, ohne Maske, ohne Visier. Ich gehe in Widerstand, sollte mein Gegenüber aus meiner Sicht einen falschen Weg einschlagen. Ich erfreue mich an der lebendigen Auseinandersetzung mit anderen Meinungen und Werten. Verbunden mit der Vision, dass am Ende nicht der hierarchisch höher Stehende gewinnt, sondern die beste Idee, die von allen gemeinsam umgesetzt wird.

Streit hält uns lebendig – Kooperationen machen uns erfolgreich.

Jeder hat berechtigte Ziele und Ansichten. Erkenntnisse werden miteinander abgeglichen, um am Ende zu einem bestmöglichen Ergebnis für sich, für das Team und die Organisation zu kommen. Letztlich gilt: Was der Organisation zugute kommt, kommt auch mir zugute, erhält meinen Arbeitsplatz und zahlt mein Gehalt.

Sind Sie bereit für einen Paradigmen-Wechsel jenseits sozialer Erwünschtheiten?

Team- und Organisationsentwicklung

Agile Teams – Selbstorganisierte Teams – Schwierige Teams

Wann denken Sie an eine Teamentwicklung jenseits von Teamphasen und Kletterpark? Die Arbeit verdichtet sich. Mitarbeiter sind unzufrieden. Führungskräfte fühlen sich zerrieben zwischen den Hierarchieebenen. Die Organisationsstrukturen sind verkrustet. Propagierte Veränderungen werden nun doch wieder zurückgenommen. Das gegenseitige Vertrauen bekam einen Knacks. Der Informationsaustausch ist zäh. Die Generation Y und Z will eingebunden werden.

Lösung Nummer 1: Ein Zeit- und Arbeitsorganisations-Seminar. Ist, sofern sich die Rahmenbedingungen nicht verändern, nicht sonderlich nachhaltig, tut aber auch nicht weh.

Lösung Nummer 2: Runter vom Perfektionshamsterrad und hinauf auf das agile Mobile, um mit den komplexen Anforderungen unserer agitalen Zeit souverän umzugehen.

Als Einstieg in die Entwicklung Ihrer Teams in Richtung Selbstorganisation empfehle ich Ihnen die 4R-Methode: Rollen, Richtlinien, Regeln, Rituale. Details unter:

Agil-demokratische Teams mit der 4R-Methode

Meine Ansatzpunkte für agile Teambildungen, Teamcoachings oder größere Organisationsentwicklungsprojekte:

  • Manchmal ist es hilfreich, vor Umbaumaßnahmen das Team zu stabilisieren. Unter dem Stichwort Resilienz fallen Unterpunkte wie Verbundenheit und Rückhalt im Team, Akzeptanz von Veränderungen, Optimismus, Vertrauen in die Zukunft, Verlässlichkeit des Teams, gegenseitige Hilfe und Gestaltungsmöglichkeiten. Diese Unterpunkte bieten eine erste Möglichkeit, sich intensiver mit den Faktoren zu beschäftigen, was ein Team auch in Krisenfällen stark macht und zusammenhält.
  • Vom Wettbewerb zur Kooperation. Komplexe Aufgaben lassen sich nicht alleine lösen. Ich zeige Ihnen, wie Sie aus einem Team aus Egomanen ein leistungsstarkes Kooperations-Team bilden.
  • Erkenntnisse und Methoden aus Prozessmanagement und Arbeitsorganisation beleuchten die Probleme an Kommunikationsschnittstellen, um Konfliktpotentiale  in der Abstimmung zwischen Personen, Projektteams oder Abteilungen frühzeitig anzugehen.
  • Rollen und Netzwerke statt Hierarchien. Anstatt Hierarchien erweisen sich Rollen im Team als wesentlich flexibler im Umgang mit Flexibilität. Hier arbeite unter anderem mit dem Team Management System.
  • Digitalisierung und Wissensmanagements-Tools verflüssigen den Informations- und Wissensaustausch, und fördern damit autonome Entscheidungen in Teams. Siehe auch die Broschüre Wissensmanagement in der öffentlichen Verwaltung.
  • Erkenntnisse und Methoden aus dem Fehlermanagement (bzw. Ereignismanagement, z.B. Critical incident reporting systems) helfen dabei, kritische Themen frühzeitig zu erkennen und zu bearbeiten.
  • Kommunikations- und Konfliktmanagementtrainings helfen dabei, feedbackfreundliche Kulturen einzuführen, dysfunktionale von funktionale Konflikten zu unterscheiden und eine gute Balance zwischen Selbstbehauptung und Empathie zu finden. Analog zu meinem Konzept „Provokant-Agiles Führen“ lassen sich auch in Teams viele Konflikte lösen, indem die Teammitglieder authentisch, offen, ehrlich, direkt und mutig als Ergänzung zu fair und verständnisvoll miteinander umgehen.
Sonderfall „Besondere“ Teams

Als Besonderheit biete ich Ihnen die Arbeit mit „schwierigen“ Teams an, wenn passend im Team mit meiner Kollegin Göksen Meine von der Improgruppe (externer Link) Volle Möhre.

Die (optionalen) Inhalte des Workshops „Besondere Teams“

Theorie:

  • Über Beziehungs-, Status- und Leistungsteams
  • Sanktions-, Lorbeerregeln und Tabus – Regeln in Teams und wie man sie verändert
  • Die 5 Dysfunktionen in Teams
  • Der U-Prozess: Von Prozessen, Rollen und Mottos
  • Über Ja- und Nein-Sager, Nörgler, Besserwisser, Jammerer und stille Mäuschen

Praxis:

  • Storytelling: Welche Geschichte erzählt unser Team, wo könnte und wo solle es hingehen? Welche Rollen nimmt jede/r dabei ein?
  • Theaterarbeit: Entwicklung und Spielen einzelner Szenen aus dieser Geschichte
  • Umgang mit besonderen Kollegen und Kolleginnen mit Theater- und Improtheaterübungen
  • Übungen konkreter Gesprächssituationen (Konflikt-, Feedback- oder Zielfindungsgespräche)

Gerne entwickle ich zusammen mit Ihnen im Rahmen dieser Themen passgenaue Konzepte für Ihr Team – schwierig, besonders oder ganz normal – Ihre Abteilung oder Ihre Organisation und helfe Ihnen als Moderator und Mediator, Ihr Team in Richtung Agilität und Konfliktfähigkeit zu entwickeln.

Führung, Menschenkenntnis, Konfliktmanagement

Herzlich Willkommen auf den Seiten des Mediators, Coachs,
Moderators, Beraters und Trainers Michael Hübler.

Für Führungskräfte

Um in einer agil-digitalen Welt ebenso agil und gleichzeitig, stabil und kompetent Führungsverantwortung zu übernehmen, reichen die klassischen Managementinstrumente nicht mehr aus. Vielmehr brauchen Führungskräfte ….

Klarheit in der eigenen FührungsrollePortrait_1

Wer führt, sollte sich klar machen, welche Entscheidungen eine Führungskraft zu treffen hat und welche das Team übernehmen kann und sollte. Führungskräfte sollten sich ihrer Rolle als Gastgeber, Motivator und Begrenzer bewusst sein. Sie sollten über ihre Inneren Haltungen – Vertrauen, Gelassenheit und Optimismus – nachdenken und diese gezielt fördern. Sie sollten sich eine gesunde Menschenkenntnis und ein mutig-empathisches Konfliktmanagement aneignen. Und sie sollten bei all dem nicht vergessen, menschlich und humorvoll zu bleiben. Denn letztlich hat Führung immer mit Beziehungsmanagement zu tun. Ehrlich und authentisch in Konflikte zu gehen, Probleme offen anzusprechen und Krisen demokratisch, optimistisch und humorvoll zu meistern, auch und gerade im agitalen Zeitalter.

Für Personalentwickler

Als Mediator, Coach, Moderator, Facilitator und langjähriger Konfliktmanagement- und Verhandlungs-Trainer finden Sie in mir den geeigneten Sparringspartner für Ihre Seminare, Großgruppenmoderationen und Teambildungen. Als Mediator stehe ich Ihnen insbesondere im Großraum Nürnberg, Fürth und Erlangen zur Verfügung. Auch in Moderationen, in denen unklar ist, ob nicht doch Konflikte auftauchen, können Sie sicher sein, dass ich Sie und Ihre Teams als erfahrener Mediator durch aufkommende Unstimmigkeiten klar strukturiert und sicher hindurch geleite.

Detaillierte Informationen und Referenzen finden Sie hier: Trainerprofil_Huebler

Einen schnellen Überblick über meine Leistungen bekommen Sie hier.

Mein Arbeitsverständnis

Als One-Man-Show gibt es bei mir keine Seminare von der Stange. Jedes Skript wird individuell angepasst. Jeden Workshop spreche ich individuell mit meinen Kunden ab. Ebenso passgenau gestalte ich meine Seminare, um die Führungs- und Kommunikationskompetenz meiner Teilnehmer/innen mit so viel Wissen wie nötig und so viel Praxiskompetenz wie möglich wertschätzend und nachhaltig zu entwickeln.

Als Trainer, Coach und Mediator kenne ich die seriöse Seite der Weiterbildung. Als Regisseur zweier Theatergruppen (Klassisch und Improtheater) weiß ich jedoch auch, wie wichtig der Spaß am Ausprobieren und Improvisieren ist – das Prototyping in der Praxis. Daher arbeite ich u.a. mit szenischen Theatermethoden. Rollenspiele mag kaum jemand. In klar definierten Szenen jedoch, in denen Mitarbeiter verschiedene Haltungen testen, wachsen sie häufig über sich hinaus und entdecken ungeahnte Fähigkeiten. All dies vermittle ich Ihnen und Ihren Mitarbeitern mit einer guten Prise Humor, um das Beste in Ihnen zu Tage zu fördern.

Führung erscheint mir manchmal wie das letzte große Abenteuer im Arbeitsleben. Sollten Sie einen Guide für diesen Dschungel aus Zielkonflikten, agital-demokratischen Abenteuern, Sandwichpositionen, verhaltensoriginellen Teams und Mitarbeitertypen oder dem Umgang mit der zunehmenden Arbeitsverdichtung suchen, Sie werden es nicht glauben, ich bin buchbar: info(at)m-huebler.de

Das Wahre, Gute und Schöne

Es wäre schön, würden Veränderungen bei der Organisation beginnen. In der Realität beginnen sie jedoch meistens bei den Führungskräften, indem diese eine neue Führungs-, Feedback-, Gesprächs-, Kommunikations- und Konfliktkultur anbahnen, seit Platon „das Schöne“. In diesem Bereich geht es vor allem darum, wie Führungskräfte agieren sollten, um ihre Ziele umzusetzen.

Um zu ergründen, was Führungskräfte konkret tun können, greife ich auf neurobiologische und psychologische Hintergründe zurück, um Führungskräften einen funktionierenden kommunikativen Methodenkoffer an die Hand zu geben. Platon nannte diesen wissenschaftlichen Bereich „das Wahre“.

Nach und nach oder von dort selbst angestoßen, wandern die gelebten Veränderungen in den kulturellen Kanon der Organisation. In meiner Vision sollten sich modern aufgestellte Organisationen an demokratisch-menschlich-agil-digitalen Prinzipien orientieren, um zu wissen, wofür Führungskräfte, Teams sowie die gesamte Organisation sich engagieren. Nach Platon lautet dieser Bereich „das Gute“.