OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Provokantes Führen

Provokantes Führen – Komplexität meistern mit Klarheit, Menschlichkeit, Flexibilität und Humor
Wie soll Führung in der Zukunft aussehen?

Wollen Sie weiterhin am Modell

„Wir setzen uns Jahresziele, von denen jeder weiß, dass sie weder motivierend sind, noch erreicht werden“

festhalten? Oder suchen Sie nach etwas Neuem?

Wir brauchen wieder mehr ehrliche Beziehungsarbeit!

In den letzten zehn Jahren durfte ich eine Vielzahl Führungskräfte kennen lernen, die eine Sehnsucht nach einfachen Führungsprinzipien und -stilen haben. Einfach im Sinne von: Direkt, authentisch, mutig, offensiv, ehrlich, menschlich, humorvoll  und lebendig. In einigen dieser jungen Führungskräfte blitzte auch ein provokanter Schalk in den Augen auf. Ohne Handbremse und Betriebsrat im Hinterkopf. Diese Sehnsucht brachte mich auf das Konzept „Provokante Führung“, das ich in meinem Buch „Provokantes Führen – Wie Sie Ihre Mitarbeiter aus der Reserve locken“ beschreibe (voraussichtlicher Erscheinungstermin Herbst 2017).

Dieses Konzept eines authentischen Beziehungsmanagements betrachte ich als zentralen Kern agiler Führung. Je virtueller wir werden, desto bewusster, klarer und direkter sollten wir Beziehungen pflegen, um das Vertrauen zwischen Führungskraft und Mitarbeiter aufrecht zu erhalten. Ergänzt werden meine Konzepte „Provokantes Führen“ (Provokantes Führen Seminarbeschreibung) und „Agiles Leadership“ (Agiles Führen Seminarbeschreibung) durch Erkenntnisse aus dem Neuroleadership:

Neuroleadership-Highlights auf Youtube oder in Fließtext.

All diese Konzepte verfolgen das gemeinsame Ziel, stabiler und flexibler mit Komplexität (komplexen Mitarbeitern?) umzugehen. Dazu braucht es die Selbststeuerungskompetenz der Mitarbeiter/innen, und dazu wiederum das Beziehungsmanagement und die Bindungsarbeit, die ich in meinem zentralen Führungs-Konzept beschreibe.

Zu wenig Kampf macht krank – falsch zu kämpfen ebenso!

Zur Provokation gehört freilich dazu, einen Kampf in Kauf zu nehmen. Die übliche Lesart von Kampf lautet: Ich habe recht und du nicht. Ich bestimme, du hast zu gehorchen. Wenn Führungskräfte in Mitarbeiterjahres(krampf)gesprächen Ziele vorgeben, die der Mitarbeiter umzusetzen hat, auch wenn er anderer Meinung ist, ist dies ein Zeichen für einen herkömmlichen Kampf. Diese traditionellen Kämpfe machen jedoch ebenso krank wie Kämpfen aus dem Weg zu gehen.

Kämpfen bedeutet allerdings auch, sich für etwas einzusetzen, das mir wichtig ist. Ich investiere Zeit und Energie in ein Projekt, das mir etwas bedeutet. Ich setze mich ehrlich mit anderen Sichtweisen auseinander, ohne Maske, ohne Visier. Ich gehe in Widerstand, sollte mein Gegenüber aus meiner Sicht einen falschen Weg einschlagen. Ich erfreue mich an der lebendigen Auseinandersetzung mit anderen Meinungen und Werten. Verbunden mit der Vision, dass am Ende nicht der hierarchisch höher Stehende gewinnt, sondern die beste Idee, die von allen gemeinsam umgesetzt wird.

Genau diese Auseinandersetzung will ich provozieren!

Jeder hat berechtigte Ziele und Ansichten. Erkenntnisse werden miteinander abgeglichen, um am Ende zu einem bestmöglichen Ergebnis für sich, für das Team und die Organisation zu kommen. Letztlich gilt: Was der Organisation zugute kommt, kommt auch mir zugute, erhält meinen Arbeitsplatz und zahlt mein Gehalt.

Kämpfen hält uns lebendig – Kooperationen machen uns erfolgreich.

Einen tieferen Einblick in agile Gesprächsführung bekommen Sie hier:

… oder zum Thema Kampf und Kooperation:

Humor und Metaphern sprechen den Menschen als Subjekt an und nicht als Träger einer Rolle oder Aufgabe:

Does humor belong to business?

… oder als Kurzseminar auf Youtube:

Sind Sie bereit für einen Paradigmen-Wechsel?